Frank Rossow

Tauchen

Tauchausbildung

Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Ziele. Der Zeitfaktor mit Termindruck und unterschiedlichsten Verpflichtungen (privat wie beruflich) machen es oft nicht leicht, ein zusätzliches Hobby zu erlernen. Daher bieten wir für Individualisten und ihren eigenen Rhythmus Tauchausbildung nach „Maß“ (VIP) an.

Das Tauchen zu erlernen, ist einfach. Die ersten Schritte sind zuerst meist ein Schnuppertauchgang im Pool (dann ist die Begeisterung meist so groß, dass ein Kurs gebucht wird) und dann der Besuch eines Open Water Diver Kurses. Um alleine mit einem Partner (Buddy) tauchen gehen zu können, bedarf es mindestens der Stufe des Open Water Divers. Ich vergleiche die Tauchausbildung grundsätzlich mit dem Besuch einer Fahrschule, um das Auto fahren zu erlernen. Am Anfang ist es bestimmt sinnvoll begleitet zu fahren – sprich ein erfahrener Partner an der Seite hilft, um seine Routine zu entwickeln.

So verhält es sich auch beim Tauchen. In dem Beginner Kurs Open Water Diver werden die Grundlagen vermittelt (Theorie) und die erste Praxiserfahrungen gemacht (zuerst Pool, dann Tauchgänge im Freiwasser), um dann die Fertigkeiten zu besitzen, die faszinierende Unterwasserwelt sicher und entspannt zu erleben.

Tauchausbildung – Übersicht verschiedener Kurse

Tauchkurse sind in allen Verbänden ähnlich modular aufgebaut. Meist gibt es einen „Kennen-Lern-Kurs“ – DicoverScuba, Pool Diver oder Indoor Diver genannt. Dann folgt die Ausbildung zum Open Water Diver, d.h. es geht ins Freiwasser. Danach folgen Aufbau- und weiterführende Kurse, in denen spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden. Je nachdem, ob es ein amerikanisches oder deutsches System ist (CMAS), werden die einzelnen Kurse unterschiedlich bezeichnet – sind jedoch nach der ISO Norm identisch.

  • Open Water Diver / CMAS 1* – Der Kurs für Beginner und  Einsteiger (OWD / Bronze)
  • Advanced Open Water Diver – Kurs nach dem OWD mit praktischem Focus
  • Rescue Diver / CMAS 2** – kann nach dem AOWD besucht werden – Erste Hilfe, HLW & Rettungstechniken werden geschult
  • Master Scuba Diver – u.a. den AOWD & Rescue Diver Kurs besucht, zusätzlich hat er 5 Spezialkurse aus verschiedenen Themenbereichen absolviert
  • Divemaster – letzte Stufe im „normalen“ Ausbildungsbereich. Er lehrt spezielle Fertigkeiten, um einem Tauchlehrer zu assistieren – d.h. viel Theorie und hohe taucherische Anforderungen
  • Spezialkurse – vom Underwater Navigator, über Gruppenführung, Tauchsicherheit & Rettung, zu Nitrox, Rebreather oder Tieftaucher & Wracktaucher
  • Tauchlehrer – Assistant Instructor, Open Water Instructor (TL 1*), Master Instructor (TL 2**), Instructor Trainer (TL 3***), Spezialinstructor bis zum Course Director (TL 4****), Examiner und Instructor Certifier (Trainer & Prüfer bei Tauchlehrer-Qualifikatonen)

Grundvoraussetzungen sind:

Motivation & Spaß daran, einen Tauchkurs zu machen, körperliche Fitness, Schwimmfähigkeit, die Erklärung zum Gesundheitszustand und eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung