Frank Rossow

Über mich

Sir Cajus

Cajus ist unser schwarzer Labrador Rüde und mittlerweile 10 Jahre alt (2017). Er begleitet uns auf fast allen Reisen und ist u.a. der Grund, warum wir dieses Jahr (Mai 2017) ein Wohnmobil bekommen werden. Denn Reisen ohne unser „Familienmitglied“ ist kein Urlaub.

Sir Cajus

Sir Cajus

„Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.“ Hildegard von Bingen

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Cajus – was für ein außergewöhnlicher Name:

Eigentlich sollte es ein weißes Labrador Weibchen werden, aber dieser kleine schwarze Rüde mit dem besonderen Charme umgarnte Frau Rossow bei der Besichtigung dermaßen, dass Herr Rossow nach einer Woche überlegen, einer erneuten Besichtigung und einer Nacht drüber schlafen dann doch den „kleinen Schwarzen“ mit nahm. Denn ein Hund sucht sich immer seine Familie aus, wenn man ihn denn lässt.

Der ausgewählte Name (für das weiße Weibchen) war natürlich nicht im Interesse des „Kleinen“ und so mussten wir einen anderen Namen finden. Nichts wirkte wirklich passend, aber der Blick in den Ahnenpass brachte dann einen stimmigen Namen hervor – Cajus (C-Wurf). Cajus ist der Name von Julius Cäsar. Denn der hieß Cajus Julius…und ein wenig kaiserlich benimmt sich auch unser Cajus. Natürlich entwickelten sich im Zusammenleben dann weitere Spitznamen und Bezeichnungen (je nach Gemütslage des Hundes bzw. von Herrchen oder Frauchen). So wird Cajus auch Fuppel bzw. Fuppelinus genannt. Aber auch Herr Hund (wenns denn deutlich sein soll, dass Herrchen gerade keinen Spaß versteht), weitere Namen sind Schnucksi, Ducksi oder Kuschelfisch.

„Sei meines Hundes Freund, und du bist auch der meine!“ Indianische Weisheit

Im Laufe des Zusammenlebens entwickelten sich feste Rituale,  Abläufe und Gepflogenheiten. So möchte der „Sir“ sobald sich ein wenig Sonne am Himmel zeigt, gerne seine Liege gedeckt bekommen. Falls sich Herrchen darauf befinden sollte, wird Cajus dies mit einem „Schnauben des Missfallens“ kund tun. Apropos „Schnauben des Missfallens“…..

„Das Schnauben des Missfallens“

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Der Sir braucht seine Ruhephasen – außer es gibt eine kurze „Belustigung“ oder etwas zum „Dinieren“

Schon der Blick verrät es – Sir Cajus hat seine Vorlieben. Da ist es von Herrchen auch unheimlich frech, wenn der Platz auf der Couch dann übergeben werden soll. Nach kurzem „Bitten“ räumt der Sir dann jedoch den Platz – nicht ohne „das Schnauben“ los zu lassen. „Das Schnauben“ wird auch gerne in Verbindung mit einem tiefen Inhalieren verbunden – besonders wenn der Hund sich nicht ausreichend bei der Fütterung der „Menschen“ berücksichtigt fühlt. Es ist egal, wie viel er vorher schon bekommen hat. Das Inhalieren kann auch zu einem Röcheln ausarten. Wie sagte noch so süß und im Scherz seine Lieblingsärztin zu ihm: “ Du bekommst auch gar keine Liebe und auch immer zu wenig zu fressen“.

Spielen, Essen, Schlafen das gehört zu einem genussvollen Hundeleben. Sir Cajus reist zudem noch gerne. Wenn Herrchen es wagt, ohne ihn ins Auto zu steigen (passiert äußerst selten – meist wenn es im Sommer über 30 °C warm wird), dann kommt zum Schnauben auch noch „der Blick“. Der Blick ist die Geheimwaffe, denn kein Menschenherz kann ihm etwas entgegen setzen. Aus diesem Grund wird von uns alles unternommen, um die Reisen, sei es geschäftlich oder zum Vergnügen, mit den Bedürfnissen des Sirs abzustimmen. Zum Sir wurde er im Laufe seines Lebens. Denn wir lassen ihm seine Marotten und er darf seinen Character voll ausleben.

„Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde“. James Gardner

Impresssionen aus seiner Adoleszens-Phase